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Entwicklung und Konstruktion

Finite-Elemente-Methode

Wir begleiten Sie von der ersten Skizze bis zum fertigen Produkt. Unsere Hydraulikzylinder sind damit nicht nur irgendein Bauteil, sondern ein integraler Bestandteil Ihrer Maschine.

Mit fortgeschrittenen Berechnungs- und Simulationsmethoden erschaffen wir die optimale Lösung für Sie.

Lebensdauerberechnungen

Dämpfungsberechnung

Knicksimulationen

Überlastversuche

Ermüdungsversuche

Bei MBS-Hydraulik beginnt Innovation in der Entwicklung. Unsere Ingenieure und Techniker kombinieren langjährige Erfahrung mit modernster Simulationssoftware wie zum Beispiel ANSYS, um maßgeschneiderte Hydraulikzylinder für anspruchsvollste Anwendungen zu entwickeln.

Ob im klassischen Maschinenbau oder in hochdynamischen Leichtbauanwendungen: Wir kennen die entscheidenden Stellschrauben für langlebige und wirtschaftliche Konstruktionen. Gerade bei der Auslegung von Komponenten aus hochfesten Aluminiumlegierungen sind es oft unscheinbare Details, die über Lebensdauer und Zuverlässigkeit entscheiden.

Durch FEM-Analysen, Topologieoptimierung und materialgerechtes Design entwickeln wir Lösungen, die nicht nur leicht, sondern auch sicher und effizient sind. Dabei denken wir nicht in Standardlösungen – sondern in Möglichkeiten.


Neben der Finite Elemente Methode nutzen wir natürlich auch klassische analytische Ansätze.
Hierzu gehören:
• Schraubenberechnung nach VDI2230, die auch in Kombination mit der FEM eingesetzt wird
• Festigkeitsnachweise nach FKM-Richtlinie oder der DIN 13001
• Knickberechnungen sowohl analytisch als auch mit der FEM
• Simulation der Endlagendämpfung mit eigens entwickeltem Berechnungsprogramm

 

// FAQS

Fragen zu FEM

FEM (Finite-Elemente-Methode) wird bei der Hydraulikentwicklung eingesetzt, um Produkte effizient zu simulieren und zu entwickeln. Dies ermöglicht eine präzisere Analyse von Strukturen und deren Verhalten unter Druckbelastungen.

 

Die Finite-Elemente-Methode (FEM) bietet im Vergleich zu traditionellen Experimenten mehrere entscheidende Vorteile:

1. Kostenersparnis

FEM reduziert die Notwendigkeit für teure physische Prototypen und Tests, was die Entwicklungs- und Produktionskosten senkt.

2. Zeitersparnis

Simulationen können schneller durchgeführt werden als physische Tests, was die Entwicklungszeit verkürzt.

3. Flexibilität

FEM ermöglicht die Untersuchung verschiedener Designs und Betriebsbedingungen ohne zusätzliche physische Modelle.

4. Präzision

Hochgenaue Analysen von Spannungen, Deformationen und anderen physikalischen Eigenschaften bieten tiefere Einblicke in das Verhalten der Systeme.

5. Sicherheit

Risiken können in der Simulationsphase identifiziert und behoben werden, bevor physische Prototypen getestet werden.

6. Komplexität

FEM kann komplexe Geometrien und Materialverhalten berücksichtigen, die in physischen Experimenten schwer zu realisieren sind.

Bei der Anwendung der Finite-Elemente-Methode (FEM) auf hydraulische Systeme können verschiedene Herausforderungen auftreten:

1. Komplexe Geometrien

Modellierung: Die genaue Modellierung komplexer Geometrien kann zeitaufwendig und schwierig sein. Ungenaue Modelle können zu fehlerhaften Ergebnissen führen.

2. Nichtlineares Materialverhalten

Materialeigenschaften: Hydraulische Komponenten können nichtlineares Verhalten zeigen (z. B. plastische Verformung), was die Analyse komplizieren kann und spezielle Lösungsmethoden erfordert.

3. Dynamische Lasten

Zeitabhängige Analysen: Die Berücksichtigung von dynamischen und zeitabhängigen Lasten (z. B. Druckschwankungen) erfordert komplexere Modelle und längere Rechenzeiten.

4. Randbedingungen und Kontaktprobleme

Einschränkungen: Das korrekte Festlegen von Randbedingungen und die Berücksichtigung von Kontakt zwischen verschiedenen Komponenten können herausfordernd sein und zu Instabilitäten führen.

5. Netzqualität

Diskretisierung: Eine unzureichende Netzqualität (z. B. zu grobe Elemente) kann die Genauigkeit der Ergebnisse beeinträchtigen. Eine feine Netzverfeinerung kann jedoch die Rechenzeit erheblich erhöhen.

6. Rechenintensität

Rechenaufwand: FEM-Analysen, insbesondere für komplexe Systeme, erfordern erhebliche Rechenressourcen und Zeit, was die Durchführung mehrerer Simulationen erschwert.

7. Validierung der Ergebnisse

Vergleich mit Experimenten: Die Validierung von FEM-Ergebnissen durch experimentelle Daten kann schwierig sein, insbesondere wenn es an geeigneten Testmethoden oder Referenzwerten mangelt.

8. Softwarekenntnisse

Benutzerfreundlichkeit: Eine effektive Anwendung der FEM erfordert fundierte Kenntnisse in spezieller Software und den zugrunde liegenden physikalischen Prinzipien, was eine Einarbeitungszeit erfordert.

1. Konzeptionsphase

Vorläufige Analysen: FEM kann verwendet werden, um erste Designkonzepte zu evaluieren und potenzielle Schwachstellen oder Verbesserungsmöglichkeiten frühzeitig zu identifizieren.

2. Entwurfsphase

Detailanalyse: In dieser Phase wird das Design detailliert ausgearbeitet. FEM wird eingesetzt, um das Verhalten des Designs unter verschiedenen Lasten und Bedingungen zu simulieren.

Optimierung: Das Design kann basierend auf den FEM-Ergebnissen optimiert werden, um Gewicht, Kosten und Leistung zu verbessern.

3. Prototypenphase

Validierung: FEM-Analysen helfen, die Ergebnisse von physischen Prototypentests vorherzusagen und zu validieren. So können potenzielle Probleme vor der Herstellung von Prototypen erkannt werden.

4. Testphase

Vergleich mit experimentellen Ergebnissen: Während der Testphase werden die FEM-Ergebnisse mit den Ergebnissen physischer Tests verglichen, um die Genauigkeit der Simulationen zu überprüfen und das Modell zu kalibrieren.

5. Produktionsphase

Prozessoptimierung: FEM kann auch zur Optimierung von Fertigungsprozessen eingesetzt werden, z. B. zur Analyse von Formgebungsprozessen oder zur Vorhersage von Verformungen während der Produktion.

6. Lebenszyklus-Management

Lebensdaueranalysen: FEM wird verwendet, um die Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Produkten zu bewerten, insbesondere bei der Analyse von Ermüdung und Verschleiß über den gesamten Lebenszyklus.

7. Fehleranalyse

Ursachenforschung: Bei Problemen oder Ausfällen nach der Markteinführung kann FEM zur Analyse der Ursachen und zur Entwicklung von Lösungen eingesetzt werden.

Durch den Einsatz von FEM in diesen verschiedenen Phasen des Produktentwicklungsprozesses können Unternehmen die Effizienz und Qualität ihrer Produkte erheblich verbessern.

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Meldet euch telefonisch oder per Mail bei uns – wir sind da…

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